Schlagwort-Archive: Holz

33 DIY – Interieur Netz

Zum Verstauen von Gegenständen eignet sich häufig eine vertikale Variante, die wenig Platz einnimmt und in der Regel oft an den Orten angebracht ist, die von uns nur selten maximal ausgenutzt werden. Wie zum Beispiel hinter der Kleiderschranktür, in der Abstellkammer, in Küchenschränken oder wie in meinem Fall in einem Fahrzeug.

In 5 einfachen Schritten werde ich im Folgenden zeigen, wie man sich selbst ein solches für sich selbst individuell angepasstes „Interieur Netz“ bauen kann. Im Einzelnen werde ich bewusst genaue Maße nicht vorgeben, da hier jeder selbst nach seinen Vorgaben handeln sollte.

Die benötigten Materialien begrenzen sich auf ein Expanderseil, drei Vierkantholzleisten, einige Schrauben und eine Säge sowie ein Bohrer.

Schritt #01 Vierkantleisten auf gewählte Länge sägen und gewünschtes Lochbild anzeichnen

Schritt #02 Löcher kräftig anstechen

Schritt #03 Bohrer gemäß Ø-Expandersseil wählen und Löcher vorsichtig bohren

Schritt #04 Position anzeichnen und Vierkantleisten anschrauben

Schritt #05 Expanderseil im gewünschten Schnürbild aufziehen und an beiden Enden stramm verknoten

Advertisements
Getaggt mit , , , , , ,

23 Aufhängen des Wandregals

„Weil das Bild mir noch nicht komplett erschien und ich das Gefühl hatte, dass noch ein kleines bisschen fehlt um ein wirkliches Heimatgefühl zu erzeugen, war die Idee von einem Wandregal schnell getroffen. Platz für Wecker, Salz und Pfeffer sollte es bieten und möglichst wenig Platz wegnehmen. Drei Hölzer in Form gesägt, geschickt aneinander geleimt, umgeleimt, geölt und angebracht. Eine Haltestange für Küchenhelfer und Plastikpflanze drunter geschraubt schon hatte ich erreicht was ich mir überlegt hatte. Schnell war aus der Vorstellung Realität geworden.“

Getaggt mit , ,

22 Anfertigen eines Tisches

„Da meine anfängliche Planung von einem großen Esstisch über den Haufen geschmissen wurde, als ich merkte wie kostbar doch der wenige Platz innerhalb des Fahrzeugs im ausgebauten Zustand  ist, musste eine praktischere Lösung her. Ein kleiner Tisch, der gerade mal groß genug ist um bei regnerischen Tagen lediglich die Flasche Bier, einen Aschenbecher und ein ausgebreitetes Kartenspiel tragen sollte, müsste reichen. Nachdem  ich eine rechteckige Platte zugesägt hatte, fiel mir schnell auf, dass das Erscheinungsbild nicht mit dem den bisherigen Ausbau  konform geht. Nach langer Recherche und etlichen Überlegungen über dem Zeichenbrett, entschied ich mich für eine runde Bistrotischähnliche Variante.
Aus den Überresten meines Lattenrosts sägte ich eine runde Tischform, die auf der Unterseite von einer Trägerkonstruktion gehalten wird. Ein Tischbein aus dem Baumarkt und ein selbst angefertigtes Trägermodul sorgen für einen wackelfreien sicheren Stand des Tisches. So ist der Tisch nun drehbar und leicht auf – und abgebaut.“
Getaggt mit , , , ,

19 Erstellen der Liegefläche

„Da ich gemerkt habe, dass Klappen und Scharniere eine äußerst penible Arbeit bedeuten und wenig Fehler verzeihen, habe ich bewusst darauf verzichtet eine Methode für die Sitz- und Liegeposition zu finden, die sich möglichst genial falten und klappen lässt.
Ein gewöhnlicher Lattenrost bot sich mir an und konnte relativ schnell installiert werden. Für das Auflager habe ich eine Latte an beiden Seiten befestigt, die mit jeweils zwei Holzdübeln dafür sorgen sollte, dass der Rost fest gespannt aufliegt. Die Kante habe ich rund gefräst, um das Erscheinungsbild etwas zu verbessern und zu verhindern, dass in der Sitzposition die Auflager mit zu scharfen Kanten den Komfort belasten. Einen alten Lattenrost habe ich dann der Länge entsprechend angepasst,  einen Rollladengurt an der Unterseite fest getackert, alles geölt- fertig.
Es ist innerhalb von Sekunden sowohl ab- als auch aufgebaut.“
Getaggt mit , , , ,

18 Einbauen der Aufbaudeckel

„Um eine stabile Sitz-/ Liegefläche zu ermöglichen, habe ich den Aufbau  mit 19mm starken Tischlerplatten abgedeckt. Hierbei mussten an bestimmten Stellen die Formen der Karosserie auf die Platten übertragen werden. Hier zeigte sich nun welche Kisten durch Klappen von oben erreichbar bleiben und welche nicht. Zum Öffnen der einzelnen Truhen habe ich Topfbänder benutzt. Position bestimmt, Halterungsloch gefräst, eingebaut- fertig. Nach mehrfachem Ausrichten der Scharniere erreichte ich schnell ein reibungsfreies Öffnen der Klappen. Später sichtbare Kanten wurden umgeleimt, alles weitere geölt.“
Weisheit: Was im Aufbau unten gerade erscheint, verzieht sich auf dem Weg nach oben immer ein wenig. Ich habe Stunden gebraucht um die Platten mit den richtigen Eckwinkeln zurecht zu sägen.“
Tipp: Wer von Anfang an super präzise und sauber arbeitet, hat im Laufe des Zusammensetzen weniger Probleme. Spart Zeit und Nerven- ist aber nahezu unmöglich ohne Profiwerkzeug.“
Getaggt mit , , , , , ,

11 Bearbeitung des Aufbaus

„Nachdem ich alles angepasst hatte, habe ich alles im ausgebauten Zustand zusammengefügt, mit Holzschutz behandelt, Umleimer auf sichtbare Stirnseiten angebracht und für den ersten Einbau vorbereitet.“

Tipp: Zur besseren Bearbeitung und zum besseren Transport des Ausbaus habe ich die Bodenplatte in zwei Teile gesägt. So lässt es sich besser ein- und ausbauen, und das Beste ist, man kann das ganze mit wenigen Handgriffen aus dem Auto entfernen.“

„Hinweis zur Tischlerplatte: Der gesamte Ausbau bis zum jetzigen Zeitpunkt wiegt keine 30kg.“

 

Getaggt mit , ,

10 Anpassen des Aufbaus

„Nachdem feststeht was du überhaupt mit deinem Ausbau vorhast, wirst du gezwungen sein das Ganze an die Gegebenheiten deines Fahrzeugs anzupassen. So musste ich beispielsweise einige Bretter an die Wölbung der Karosserie anpassen.“

Tipp gegen das nervige Schablonen schneiden: Nehme einen Bleistift, schneide einen Kreis aus Pappe aus, schiebe diesen in seinem Mittelpunkt über den Stift, stelle das Brett im rechten Winkel zur Karosserie auf und fahre mit dem Kreis an dem Bauteil entlang. So entsteht das perfekte Abbild der Karosserie auf deinem Brett.“

 

Getaggt mit ,

09 Anpassen der Bodenplatte

„Schallentkopplung ist ein wichtiges Thema, denn wer mag es, wenn es bei der Fahrt aus jeder Ecke klappert und knirscht. Das gilt übrigens für jede Arbeit mit Holz, die auf Karosserie trifft.
Beim Arbeitsschritt mit der Bodenplatte habe ich hierzu eine 9mm starke Gummischnitzelmatte benutzt (erhältlich in sämtlichen Baustoffzentren). Diese lässt sich leicht mit der Schere an die Umrisse der Karosserie angleichen. Das ganze dient dann wieder als Schablone für die Bodenplatte. Ausgesägt, hier und da angepasst, an bestehenden Löchern oder gar Befestigungspunkte von Rücksitzbank o.ä. fest geschraubt- fertig. Das ganze dient lediglich der Befestigung es Aufbaus- schafft einen ebenen Untergrund.“

Holzart: Ich habe mich für 16mm Tischlerplatten entschieden. Sie sind leicht, „relativ“ bruchfest und erschwinglich was die Kosten angehen. Das Internet ist allerdings voll von brauchbaren Holzarten. Hier zählen allerdings einzig und allein Gewicht und die Dicke deiner Geldbörse.“

Tipp: Lieber auch mal zum ortsansässigen Schreiner oder Tischler gehen, oft verlangt man da wesentlich bessere Preise als im Baumarkt.“

Getaggt mit ,

07 Erstellen einer Navihalterung

„Ich kann es nicht leiden diese Saugknöpfe an die Scheibe zu pappen, das nervende Kabel und bei Schotterpisten fällt das Teil auch noch ab. Ätzend!

Deshalb habe ich einfach die standardmäßige Halterung am Armaturenbrett festgeschraubt. Schön das Thema Holz wieder mit aufgegriffen und das Kabel hinter den Armaturen hergeführt.“

Getaggt mit ,

03 Anbringen der Verkleidung

„Da es aus Platz Gründen nicht zu einer Vollverkleidung kommen konnte, galt es an den Stellen, in denen gedämmt wurde, eine Teilverkleidung anzubringen. Für die Schiebetüren war das einfach: Alte Verkleidung auf neue Mutiplex Platte auflegen, anzeichnen, aussägen, Holzschutz gegen Nässe und Feuchtigkeit- Fertig. Hinten muss da ein bisschen mehr getrickst werden. Dazu habe ich mir dann Schablonen aus Pappe angefertigt. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl hat man dann nach einigen Anläufen die richtige Form gefunden. Die kompletten Verkleidungsteile wurden dann mit selbstbohrenden Edelstahlschrauben befestigt- auf den Schriftzug „rostfrei“ achten. Wichtig!“

Hinweis: Bei Bohrungen innerhalb der Karosserie immer darauf achten, dass penibel alle Metallspäne entfernt werden- Allein Luftfeuchtigkeit reicht aus, um diese rosten zu lassen und ruck-zuck verbreitet sich das ganze wie ein Lauffeuer.“

Getaggt mit ,
Advertisements
%d Bloggern gefällt das: